23.
10.20
06:28

Getreidemail

Technische Verkäufe ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago schwächer schließen. Die wöchentlichen Exportzahlen lagen mit 367.500 Tonnen US-Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 200.000 - 800.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 5.000 Kontrakte CBoT SRW-Weizen.
Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen moderat fester.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures auf allen Terminen den negativen Vorgaben aus Übersee und verzeichneten ebenfalls Verluste. Am Dienstag notierte der Dezember-20-Terminkontrakt mit 214 €/Tonne einen historischen Höchststand. Händler konzentrieren sich derzeit auf Wettermeldungen für die Weizenanbauregionen in den USA und im Schwarzmeerraum. Dort ist es für die Pflanzenentwicklung viel zu trocken. Bis Ende Oktober ist keine Wetteränderung in Sicht, was dazu führen könnte, dass sich das Wintergetreide vor der kalten Jahreszeit nicht gut genug entwickelt. Algerien kaufte gestern 720.000 Tonnen Weizen. Die Lieferanten werden wohl wieder Frankreich und Nordeuropäische Länder sein. Russischer Weizen ist derzeit zu teuer. Einkäufer in Algerien hatten gehofft, dass niedrigere Qualitätsansprüche dazu führen könnte, dass mehr Wettbewerb unter den Anbietern entsteht.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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