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11.20
07:09

Getreidemail

Technische Verkäufe, Gewinnmitnahmen und Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizenfutures gestern in Chicago auf einem Vier-Wochen-Tief schließen. Zudem belastete die Entscheidung Russlands, die Getreide-Export-Quote für das kommende Frühjahr zu erhöhen. Argentinien wird nach Schätzungen der Rosario Grains Exchange nur 16,7 Mio. Tonnen Weizen ernten, das wäre die kleinste Ernte seit fünf Jahren, Heute um 14:30 Uhr veröffentlicht das USDA die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Weizenexporte in einer Spanne von 200.000 - 700.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 6.500 Kontrakte CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT erneut mit Abschlägen.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit Verlusten. Der gestiegene Wechselkurs des Euro sorgte für zusätzlichen Abwärtsdruck. Das französische Beratungsunternehmen Strategie Grains erwartet einen Anstieg des Weizenanbaus in der EU+GB für die Ernte 2021 um 9% auf 24 Mio. Hektar (Vj.: 22 Mio. Hektar). Die Prognose von zuvor befragten Marktteilnehmern lag bei 23,8 Mio. Hektar. Mit Spannung warten Marktteilnehmer auf das Ergebnis der Ausschreibung Algeriens zum Kauf von nominell 50.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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