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10.20
10:06

Großbritannien: Rapsernte um 39% rückläufig

Die diesjährige Rapsernte im Vereinigten Königreich wird vom britischen Landwirtschaftsministerium vorläufig auf 1,07 Mio. Tonnen prognostiziert, ein Rückgang um 39% gegenüber der letzten Saison. Der Rückgang ist teilweise auf eine um 27% kleinere Anbaufläche zurückzuführen, da das feuchte Wetter im Herbst 2019 viele Landwirte dazu veranlasste, auf Sommerkulturen Pflanzen umzusteigen. Raps ist in Großbritannien vorwiegend eine Winterkultur. Die Erträge waren mit durchschnittlich 2,8 Tonnen pro Hektar ebenfalls niedriger, was einem Rückgang von 16% gegenüber 3,3 Tonnen in der Vorsaison entspricht. Die Rapsproduktion ist seit 2017 um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Viele Landwirte haben sich aufgrund umfangreicher Probleme mit Flohkäfern von der Ernte abgewandt, nachdem einige weit verbreitete Insektizide zum Schutz der Bienen verboten wurden. Das Ministerium hat Anfang dieser Woche seine ersten Schätzungen für Weizen- und Gerstenkulturen veröffentlicht.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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