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08.18
05:17

Händler in Fernostasien glauben, dass die Weizenpreise ab jetzt wieder steigen

Seit gestern steigen die CBoT-Weizenkurse wieder. Die Händler erinnern sich wieder daran, dass die Weltendbestände schrumpfen.
Die Kurse waren in der letzten Woche unter Druck geraten, weil Russlands Exporteure ihren Weizen mit Druck anbieten, da sie später in der Vermarktungssaison Exportbeschränkungen erwarten. Daraufhin hatten Investoren stetig Long-Positionen liquidiert und damit die Kurse unter Druck gesetzt. Russland und die Ukraine betonten wiederholt, dass an den Gerüchten über Exportbeschränkungen nichts dran ist.
Händler in Fernostasien glauben, dass ab jetzt die Weizenpreise wieder steigen. Da die US-Maisernte aber bevor steht, kommt aber von dort Konkurrenz. Mais ist das günstigere Futtergetreide.
Russlands Beratungsunternehmen IKAR schätzt seine Weizenernte 2018 auf 69,6 Mio. Tonnen, vorher ging man noch von 70,8 Mio. Tonnen aus. Die Experten erwarten aber, dass die Exporte aus Russland mit 32,5 Mio. Tonnen immer noch so hoch bleiben, wie man zuvor schon geschätzt hatte.
nachdem die Preise gesunken sind, kommen auch die Importeure an den Markt zurück. Ägypten kaufte gestern 350.000 Tonnen Weizen aus Russland und der Ukraine.
Grafik: Saxo-Trader

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