23.
07.20
15:17

HANSA Terminhandel – Ölsaatenmail

Bei einer kleinen Anbaufläche und bestenfalls durchschnittlichen Erträgen wird die Rapsernte in Deutschland und auch insgesamt in der EU wieder klein ausfallen. Ob tatsächlich die heimische Ernte, wie zunächst erwartet, größer ausfällt als in den beiden schwachen Vorjahren muss sich noch herausstellen. Deshalb ist die EU auch in diesem Jahr wieder von großen Rapsimporten abhängig. Allerdings wird auch die Ukraine weniger Raps ernten, sodass andere Herkünfte wie Kanada und Australien unsere Versorgungslücke schließen müssten. In der zurückliegenden Woche stiegen die Preise für Rapssaat im Bundesdurchschnitt auf 367 €/to kräftig an. Das war auch in den letzten beiden Jahren in der Erntezeit so.
Mischfutterhersteller haben die Gelegenheit genutzt, sich für die kommenden Wochen mit Rapsschrot einzudecken.
Die Rapsölpreise wurden in der Berichtswoche von festeren Soja- und Palmölpreisen gestützt. Die kleineren Ernteerwartungen lassen erwarten, dass sich an dem jetzt errichten Preisniveau kaum größere Korrekturen geben wird. Die festeren Kurse von Sojaöl profitierten von einer lebhaften Nachfrage Chinas nach US-Sojabohnen.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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