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10.20
14:27

HANSA Terminhandel - Ölsaatenmail

Bei hohen Tagesschwankungen setzten die Matif-Terminkontrakte ihren Aufwärtstrend in der letzten Woche fort. Auch hierzulande stiegen die Rapspreise am Kassamarkt um zirka 2 €/to seit einer Woche.
Das animiert die Lagerhalter aber nicht zu einer größeren Abgabebereitschaft. Man hofft auf weiter steigende Preise. Aber auch die Käuferseite schaut den Turbulenzen an den Terminbörsen ruhig zu. Ölmühlen sind nach eigenen Angaben bis Jahresende gut mit Rohstoffen versorgt.
Auch die Preise für Rapsschrot befinden sich auf einem relativ hohen Niveau. Mischfutterhersteller hoffen auf sinkende Preise und Verkäufer warten darauf, dass ein dringender Bedarf zu Zugeständnissen führt. Es geht ohnehin nur um den vorderen Bedarf, Lieferungen für das nächste Kalenderjahr werden noch gar nicht besprochen. Die Preise für Sojaschrot sind auf den höchsten Stand seit Mitte 2018 gestiegen.
Da der globale Sojamarkt insgesamt bullisch gestimmt ist, weil China viel kauft und es in Südamerika trocken ist, wird auch Sojaöl teuer. Jetzt ist Rapsöl der Verlierer unter den Pflanzenölen, zumal die Nachfrage der Biodieselhersteller noch nicht angesprungen ist. Das könnte sich aber mit Einbruch des Winters wieder ändern.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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