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09.23
09:08

Höhere Maisprognosen in der Ukraine und in Russland

Der November-Termin an der Euronext/Matif schloss gestern unverändert bei 209 Euro/t. Auch die Folgekontrakte bewegten sich trotz höheren Umsatzvolumens im Vergleich zum Vortag nicht oder nur geringfügig. Den internationalen Handel bestimmten vor allem höhere Prognosen für die Ukraine. Dort erwartet das Analysehaus APK-Inform eine Maisernte von 25,6 Mio. Tonnen und hat damit die Vormonatsprognose um 100.000 Tonnen erhöht. Auch das russische Beratungshaus Sovecon erwartet im eigenen Land eine höhere Maisernte von nun 15,6 Mio. Tonnen statt bisher 14,8 Mio. Tonnen. An der CBoT schloss Mais fester. Weiterhin sind hier verstärkt Schnäppchenjäger im Markt aktiv, um auf der Grundlage der geringeren Kurse günstig einzusteigen. Hier wirkten vor allem die reduzierten Ernteprognosen für Brasilien kurssteigernd. Die staatliche brasilianische Agrarbehörde CONAB hat ihre Prognose für die Saison 2023/24 auf 119,8 Mio. Tonnen geschätzt. Das sind im Vergleich zur letzten Ernte rund 9 Prozent weniger. Dennoch wird die Ernte damit insgesamt als groß bezeichnet. Die Anbaufläche dürften nach Aussagen der Behörde im Vorjahresvergleich rückläufig sein. Vorbörslich tendieren die Maiskontrakte heute in Chicago etwas schwächer.

Quelle
VR AGRICULTURE
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