06.
02.24
08:41

Hohe Exportverladungen lassen Soja anziehen

Der Sojakomplex konnte mit grünen Vorzeichen in die neue Handelswoche starten. Bohnen, Schrot und Öl legten entsprechend zu. Kaufimpulse wurden dabei vor allem durch spekulative Investoren ausgelöst, die nach dem jüngsten Zwei-Jahres-Tief neue Einstiegschancen witterten. Die US-Exportverladungen der letzten Woche stützten die Kursentwicklung zusätzlich ab. In der Woche bis zum 1.2. wurden insgesamt 1,426 Mio. Tonnen Sojabohnen für den Export verladen. Das sind 56 Prozent mehr als in der Vorwoche. Eingetrübt wird diese Mengen nur noch der noch größeren Menge in der Vorjahresvergleichswoche. Auf Sicht der bisherigen Saison hinken die Sojaverladungen aber um rund 9 Prozent hinter dem Vorjahreszeitraum zurück. Verstärkt bringen sich die Marktteilnehmer für die kommende WASDE am Donnerstag in Stellung. Die Analysten schätzen für Brasilien mehrheitlich einen Produktionsrückgang im Schnitt von 4 Mio. Tonnen, womit die Ernteprognose auf 143 Mio. Tonnen zurückfallen würde. Das brasilianische Analysehaus AgRural teilte gestern mit, dass aktuell rund 16 Prozent der Sojabestände von den Feldern geholt wurden. Die Ernte kommt damit um 7 Prozentpunkte zügiger voran als im Vorjahr. Vorbörslich zeigen sich leichtgrüne Vorzeichen bei den Sojabohnen. Sojaschrot hingegen tendiert geringfügig schwächer am frühen Morgen.

Quelle
VR AGRICULTURE
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