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Hohe Weizen-Endbestände in Großbritannien zu erwarten

Die größte Getreideernte seit sechs Jahren erfordert ein gutes Exportprogramm, sonst steigen die unverkauften Endbestände zum Jahresende auf 3,34 Mio. Tonnen. Das teilte gestern der britische Getreideverband HGCA der Presse mit. In den letzten beiden Vermarktungsperioden war Großbritannien ein Netto-Importeur von Getreide. In diesem Jahr kommt aber die Umkehr zur Normalität, so ein Verbandssprecher.
Aus der diesjährigen Ernte wurden bisher 300.000 Tonnen exportiert, dagegen gingen in den ersten drei Monaten der Saison 2011/12 circa 500.000 Tonnen über die Grenze.
Das britische Agrarministerium schätzte in der vergangenen Woche seine diesjährige Getreideernte auf 16,62 Mio. Tonnen ein; ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 39 % und ein sechs-Jahres-Hoch.
Aufgrund der großen Menge und guter Qualität kann der Großteil des inlandsbedarf aus der eigenen Ernte bedient werden, sodass die Importe um 41 % auf 1,3 Mio. Tonnen sinken. Der Bedarf an Futtergetreide sollte um 9 % auf 6,73 Mio. Tonnen steigen, da anderes Futtergetreide wie Gerste und Mais nicht so günstig seien. Auch der Bedarf für die menschliche Ernährung und der Industrie dürfte um 7 % auf 7,93 Mio. Tonnen steigen, schätzt die HGCA.
Die erste offizielle Getreidebilanz des Ministeriums wird am 26. November erwartet.

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