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01.24
11:15

IGC rechnet mit weniger Weizenanbau in Europa und Russland

Etwas fester konnten die Kontrakte an der Börse in Paris den gestrigen Handelstag beenden. Nach den sehr deutlichen Verlusten vom Freitag ging es für Weizen im Frontmonat März um 0,75 Euro auf 216,75 Euro/t aufwärts. Auch die Folgekontrakte trugen grüne Vorzeichen, so schloss der März-Termin bei 220,75 Euro um 0,50 Euro je Tonne fester. Vorgaben aus den USA fehlten gestern, da die CBoT aufgrund des Martin-Luther-King-Days geschlossen blieb und erst heute wieder den Handel aufnimmt. Mit Spannung schauen die europäischen Marktteilnehmer auf die Bekanntgaben der Ergebnisse einer Ausschreibung aus Algerien. Das Land hatte zwar eine verhältnismäßig kleine Menge mit 50.000 Tonnen ausgeschrieben, dennoch erwarten die Marktteilnehmer hieraus Signale zur Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union. Angebote vom Schwarzen Meer sollen ebenfalls vorliegen. Noch bis heute können Angebote eingereicht werden. Der Internationale Getreiderat hat eine erste Schätzung für die kommende Saison herausgegeben und rechnet damit, dass das globale Angebot an Weizen geringer ausfallen wird. Für die Europäische Union geht das Gremium davon aus, dass die Weizenanbaufläche wegen der widrigen Aussaatbedingungen in vielen Ländern um 2,3 Prozent geringer ausfallen wird. Auch für Russland wird mit einem kleineren Weizenareal gerechnet. Die Ukraine gab frische Exportzahlen für die erste Januar-Hälfte bekannt. Demnach wurden 500.000 Tonen Weizen und 1,38 Mio. Tonnen Mais exportiert. Seit beginn der Saison ist der Exportzähler beim Weizen damit bei 8,1 Mio. Tonnen angekommen. In der WASDE am Freitag hatte das USDA die ukrainische Weizenernte um 900.000 Tonnen auf 23,40 Mio. Tonnen erhöht. Damit steigt auch das Exportpotenzial von bisher erwartet 12,5 Mio. Tonnen auf nun 14,0 Mio. Tonnen. Russlands Exportpotenzial wurden ebenfalls erhöht. Hier erwartet das USDA Ausfuhren in Höhe von 51 Mio. Tonnen Weizen.

Quelle
VR AGRICULTURE
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