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Indien: sinkende Produktion und steigender Verbrauch

Der US-Agrarattaché in Indien schätzt die 2016/17-Weizenimporte des asiatischen Landes auf 3,7 Mio. Tonnen; das USDA ging zuletzt von 3 Mio. Tonnen aus. Im Vorjahr importierte Indien lediglich 500.000 Tonnen Weizen.
Die Weizenernte in Indien wird vom Attaché auf 87 Mio. Tonnen geschätzt, während das USDA aktuell noch von 90 Mio. Tonnen ausgeht. Im Vorjahr wurden dort 86,5 Mio. Tonnen Weizen geerntet. Die Endbestände werden vom Attaché jetzt auf acht Mio. Tonnen geschätzt, deutlich weniger als das USDA, das noch von 11 Mio. Tonnen ausgeht. Im Vorjahr wurde der Endbestand mit 14,5 Mio. Tonnen angegeben.
Indiens Weizenvorräte sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken, vor fünf Jahren waren die Vorräte noch bei 24,5 Mio. Tonnen. Eine sinkende Produktion bei steigendem Verbrauch führte zu dieser Entwicklung. Zunächst war das für Indien kein Problem, denn man konnte noch auf hohe Vorräte zurückgreifen. Die Exporte wurden aber bereits eingeschränkt.
Jetzt spitzt sich die Lage aber zu, da für den steigenden Bedarf mehr Weizen importiert werden muss. Experten glauben, dass diese Situation sich in den kommenden Jahren noch weiter verschärft, da die Vorräte bereits ein 9-Jahres-Tief erreicht haben.

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