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01.17
14:16

Indiens Zuckerproduktion 2016/17 sinkt 3 Mio. Tonnen unter nationalen Bedarf

Indiens Zuckerproduktion im Wirtschaftsjahr 2016/17 dürfte auf 22 Mio. Tonnen sinken, 4,3 % weniger als zuvor geschätzt. In dem Kerngebiet des Zuckerrohranbaus werden bereits Ende Februar die ersten Mühlen schließen, da sich ein Rohstoffmangel abzeichnet.
Die schwache Ernte läge damit deutlich unter dem Jahresbedarf, der auf 25 Mio. Tonnen geschätzt wird. Indien ist weltweit der zweitgrößte Zuckerkonsument und muss wohl schon bald mehr importieren. Der Weltmarktpreis ist auf ein 1 ½-Monatshoch angestiegen.
Seit zwei Jahren hat eine wiederkehrende Trockenheit die Zuckerrohrernte im Bundesstaat Maharashtra zerstört, das ist der Top-Zuckerproduzent im Westen Indiens. Hier rechnet man in dieser Saison mit einer Zuckerproduktion von 4,5 Mio. Tonnen, im letzten Wirtschaftsjahr waren es 8,41 Mio. Tonnen. Im Oktober waren die Fachleute noch von 5,5 Mio. Tonnen ausgegangen. Üblicherweise produzieren die Mühlen von November bis April, jetzt reicht der Rohstoff vielleicht noch bis Ende Februar.
Die Zuckerpreise am Kassamarkt sind bereits gestiegen, da man bald Engpässe befürchtet. Die Regierung sieht sich gezwungen, bald die Importzölle auf „0“ zu senken. Kurz vor den Wahlen in fünf Bundesstaaten achten die Politiker sehr aufmerksam auf die Preisentwicklung von Grundnahrungsmitteln.

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