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10.14
17:40

Kanadische Regierung stellt Weichen für geordneten Getreidetransport

Für den Fall, dass in den kommenden fünf Wochen die Getreideläger im Westen Kanadas überlaufen, will Ottawa anordnen, dass die beiden staatlichen Eisenbahnbetriebe ein Minimum an Transportkapazität zur Verfügung stellen.
Eine Rekordernte im letzten Jahr zusammen mit einem harten Winter überforderte damals die Bahnbetriebe, sodass Landhändler und Landwirte des drittgrößten Getreideexporteuer der Welt über Monate gezwungen waren, ihr Getreide einzulagern. Daraus folgte eine Anordnung Ottawas an die beiden Eisenbahngesellschaften des Landes, 1 Mio. Tonnen Getreide pro Woche transportieren zu müssen. Düngerhersteller und Mühlen beschwerten sich über Benachteiligung.
Kanada exportierte in der Zeit vom 1. August bis 19. Oktober 3,9 Mio. Tonnen Weizen (+16%) und 1,9 Mio. Tonnen Canola (Rapssaat) (+41%), obwohl in diesem Jahr eine kleinere Ernte eingebracht wurde. Die Eisenbahn stellte durchschnittlich 5.267 Waggons pro Woche für den Getreidetransport zur Verfügung, das sind 26 % mehr als im Vorjahr. Es wurden aber 5.659 Waggons angefordert.

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