21.
08.18
13:22

Kartoffeln: Überall Misserträge – VTA beobachtet explosionsartigen Durchwuchs

Um die Vertragslandwirte bei Laune zu halten, zahlen Frittenhersteller freiwillig 1-3 €/dt höhere Preise, wenn Lieferverträge möglichst umfangreich erfüllt werden. Außerdem senken die Käufer allgemein das untere Sortiermaß von 50 mm auf 35 mm ab. Ein so großes Entgegenkommen seitens der Kartoffelverarbeiter gab es noch nie!
Die Verarbeiter kaufen derzeit alles auf, was ihnen zur Herstellung ihrer Produkte geeignet erscheint. Dabei hat die Saison erst gerade begonnen. Zur Schonung der Rohstoffmengen wurden bereits große Mengen an Doppelnutzungssorten oder typische Speisekartoffeln eingekauft und verarbeitet. Dabei werden mit 25 bis 30 €/dt Preise geboten, die Packstationen für Speisesorten derzeit nicht zahlen können.
Auf Flächen, die nicht beregnet werden konnten wird ausnahmslos von Misserträgen berichtet. Und selbst auf beregneten Flächen liegen die Erträge bei maximal fünf Tonnen unter dem 5-Jahres-Mittel. In „normalen Jahren“ wächst im September und Oktober noch eine große Masse hinzu. Ob das auch in diesem Jahr passiert, ist äußerst ungewiss. Auf Beregnungsflächen in Holland, beobachtet der Kartoffelanbauverband VTA explosionsartigen Durchwuchs.

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