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Kleinere Kartoffelernte in Polen

Die polnische Kartoffelernte 2018 fällt deutlich kleiner aus, als im Vorjahr. Grund dafür ist vor allem die gegenüber 2017 um 10% gesunkene Anbaufläche. Außerdem litten die Bestände unter den trockenen heißen Bedingungen im Sommer, wenngleich weniger stark, als in Nordwesteuropa. Der Regen im Juli sorgte in vielen Regionen für Linderung. Trotzdem fällt Polens Kartoffelernte mit etwa 8,5 Mio. Tonnen wohl um 10-15% kleiner aus, als im vergangenen Jahr.
Frankreich hingegen steuert auf die zweitgrößte Konsumkartoffelernte seit vielen Jahren hin. Die Anbaufläche stieg um 6.000 Hektar auf 145.000 Hektar. Die vorherige Prognose wurde allerdings nach unten korrigiert, wenngleich die Korrektur geringer ausfiel, als erwartet.
In Belgien litten die Kartoffeln schwer unter der Trockenheit im Sommer. Die Bestände der Sorten Bintje und Fontane zeigen bereits deutliche Abreifeerscheinungen. Bei der Sorte Bintje (Kaliber 35mm+) wurden Anfang September Durchschnittserträge von 32 t / ha festgestellt, 2017 waren es zur selben Zeit 47 t / ha. Die Sorte Fontane zeigt Durchschnittserträge von 37 t / ha (Vorjahr: 50 t /ha).
An der EEX in Leipzig wurde gestern mit € 31,70/Tonne ein neuer Höchstpreis gehandelt. Das Handelsvolumen ist zuletzt aber deutlich zurückgegangen.

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