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08.18
05:36

Lieferengpässe: Weizenpreise haben kaum Abwärtspotential

Die Chicago-Weizenfutures können sich heute Morgen von den Kursverlusten der letzten drei Tage etwas erholen. Die trockenheitsbedingten Ertragsverluste auf der Welt geben den Ausschlag.
Der Abwärtsdruck ist offensichtlich begrenzt, weil das Weizenangebot weltweit viel kleiner ist. Die großen Exportnationen sind von der Trockenheit besonders hart betroffen.
In Europa bedürfen viele Landwirte der staatlichen Hilfe, weil sie um ihr wirtschaftliches Überleben kämpfen. Die EU wird in dieser Vermarktungsperiode wohl kaum durch Getreideausfuhren auffallen. Auch in Russland und Australien gibt es große exportorientierte Getreideanbauregionen wo schwierige Wetterbedingungen die Vegetation stark beschränkte.
Unvorteilhaftes Wetter im Frühjahr sowie Sommerhitze hat zudem dem Sommergetreide in der Ukraine geschadet. Der Anteil von Mahlweizen beträgt nur 45 %. Händler auf der ganzen Welt rätseln darüber, ob Russland später in der Saison seine Getreideausfuhren beschränken muss. Agritel geht derzeit von russischen Exporten in Höhe von 31,5 Mio. Tonnen aus; im letzten Jahr waren es 42 Mio. Tonnen.
Grafik: Saxo-Trader

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