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06.14
16:04

Marokkos Attijariwafa Bank finanziert russische Weizenimporte

Die Attijariwafa Bank, eine der drei bedeutendsten Banken in Nordafrika, finanziert dem marokkanischen Getreidehandelsverband in der Vermarktungssaison 2014/15 russische Weizenimporte im Wert von 300 Mio. Tonnen. Der Deal wurde auf dem Marokko-Russland-Forum am 10. Juni in Moskau unterzeichnet. Die Handelshäuser Louis Dreyfus und Glencor Grain waren bei der Beurkundung anwesend.

Marokko ist, ähnlich wie auch andere nordafrikanische Staaten, auf Weizenimporte angewiesen; in der laufenden Saison wurden 2,5 Mio. Tonnen Weizen importiert. Die Importsaison startet in der Regel im Oktober, wenn auch die örtliche Ernte beginnt. Mühlenvertreter und Importeure haben bei der Regierung um ein längeres Zeitfenster für Importe angefragt, damit sich Lieferanten wie Frankreich, Russland oder die Ukraine Konkurrenz machen. Derzeit liefern Schwarzmeerländer meist gleich nach ihrer Ernte während Frankreich erst später in der Saison als Anbieter in Erscheinung tritt.

Marokkos Getreideernte wird in diesem Jahr auf 6,7 Mio. Tonnen geschätzt, wovon 3,7 Mio. Tonnen Futterweizen sein sollen. Die Vorjahresernte belief sich auf insgesamt 9,7 Mio. Tonnen.
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