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01.17
18:16

Matif: Wenig veränderte Weizenkurse in dünnem Handel

Die Terminkontrakte auf europäischen Weizen handeln heute bei geringen Handelsvolumen mit fast unveränderten Kursen. Viele Händler sind noch in ihren Neujahrsferien. Auch die Terminbörse CME blieb heute in den USA noch geschlossen, weshalb sich auch die meisten Händler in Europa mit dem Handel zurückhielten.
Ein etwas schwächerer Euro verlieh dem Pariser Weizenfuture etwas Unterstützung aber im ruhigen Markt fehlten die Impulse, um die in der vergangenen Woche angetesteten Chartwiderstände zu durchbrechen. Der Frontmonat März am Matif EBMH7 notierte meist unverändert auf 168 Euro/Tonne, knapp unter den 168,50 €/to, die in den vergangenen beiden Sitzungen gehandelt wurden. Da gibt es offensichtlich einen Widerstand.
Das Angebot ist weltweit sehr groß, weshalb es schwer sein wird, viel höhere Kurse zu handeln. Vieles hängt vom Wechselkurs des Euros ab. Der Euro sank heute gegenüber dem US-Dollar und unterbricht damit den Kursanstieg der letzten Woche. Anfang Dezember notierte der Euro auf seinem tiefsten Stand gegenüber dem US-Dollar seit fast 14 Jahren.
Deutscher Weizen mit 12 % Protein zur Lieferung im Januar über den Hamburger Hafen wird heute mit 4,5 €/to über dem Pariser März-Kontrakt offeriert. Käufer bieten 3,5 €/to über März-Paris. In Polen bieten die Mühlen in Abhängigkeit der Lieferregion mit 640-700 Zloty für die Januar-Lieferung 5-10 Zloty mehr als in der vergangenen Woche; das entspricht 144,9-158,6 €E/to für Weizen mit 12,5 % Protein. Exporteure haben für 730-735 Zloty/to frei Verladehafen bezahlt.
Die Weizen- und Maisexporte aus Polen kommen mit hohem Tempo voran, die Offerten aus der Landwirtschaft können kaum mit der Nachfrage mithalten, so ein Getreidehändler von dort. Weder die Bauern noch die Händler halten mit der Ware zurück um höhere Preise zu erhalten. Es kann aber sein, dass die offizielle Ernteschätzung für Polen zu niedrig war.
Im Dezember wurden folgende Schiffe ab Gdingen verladen: 30.000 Tonnen für Südafrika, 30.000 Tonnen für Spanien, sowie 50.000 Tonnen an eine unbekannte Adresse. Außerdem wurden in Stettin 40.000 Tonnen für Mosambik verschifft.

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