06.
10.23
08:27

Mehr Weizen und Russland und der Ukraine erwartet

Die Weizenpreise an der Euronext/Matif legten gestern zu, konnten die Verluste vom Mittwoch jedoch nicht aufholen. Zur Schlussglocke stand ein Kurs von 235,25 Euro/t auf der Anzeigetafel. Die Folgekontrakte legten etwas schwächer zu, eine steigende Terminkurve im weiteren Saisonverlauf bleibt aber. Die Preisaufrufe für Brot- und Futterweizen zeigten sich an den Kassamärkten hierzulande gestern ebenfalls etwas fester. An der CBoT legten die Preise gestern ebenfalls zu. Ausgelöst wurden die Kurssprünge entgegen dem eigentlich eher bärischen Trend durch die Meldung, dass ein türkisches Schiff, dass auf dem Weg in die Ukraine war, auf eine Seemine gestoßen ist. Die Schäden blieben zwar überschaubar und das Schiff konnte seine Fahrt fortsetzen. Unklar bleibt, aber ob es sich dabei um eine russische Mine im Zuge des Angriffskrieges handelt. Dennoch reichte die Meldung aus, um die Preise zu stützen. Fundamental bleibt es für die Weizenmärkte insgesamt schwierig. Das russische Landwirtschaftsministerium hat seine Prognose für die Weizenernte angehoben. Nach Trocknung wird eine Produktion von 90 Mio. Tonnen erwartet. In der letzten Prognose war das Ministerium sehr viel vorsichtgier und pessimistischer mit 80-85 Mio. Tonnen. Aus der Ukraine kommen Nachrichten, wonach auch hier die Ernte besser ausgefallen ist, als es zuvor erwartet worden war. Hier dürften 21,7 Mio. Tonnen von den Feldern geholt worden sein. Vorbörslich können die CBoT-Preise ihren gestrigen Trend jedoch nicht fortsetzen und tendieren mit roten Vorzeichen.

Quelle
VR AGRICULTURE
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