24.
09.20
13:44

Ölsaatenmail

Festere Raps- und Sojakurse an der Derivatebörsen in Paris und Chicago erweisen sich für die Kassamarktpreise für deutsche Rapssaat von Vorteil. Das aktuelle Preisniveau war zeitweilig sogar schon 3 €/to höher als in der letzten Saison und 22 €/to höher als in der Saison 2018/19.
Landwirte und Lagerhalter haben in den letzten Wochen auf Preiserhöhungen spekuliert. Jetzt nimmt aber die Abgabebereitschaft wieder zu. Aus dem Markt werden umfangreiche Verkäufe gemeldet. Bei gleichzeitiger Kaufzurückhaltung der Verarbeiter geben die Börsenkurse in Paris heute die gestrigen Kursgewinne wieder ab. Inzwischen soll ein Großteil der letzten deutschen Rapsernte bereits vermarktet sein.
Auch die Ölschrotpreise haben in der letzten Woche kräftig zugelegt. Rapsschrot kostet nun wieder soviel wie zuletzt im Mai dieses Jahres. Die Ölmühlen bieten für Lieferung im Oktober kaum noch Ware an. Der Überregionale Handel hat zugenommen, da nicht mehr in allen Regionen ein Angebot vorhanden ist. Auch Sojaschrotpreise verteuern sich analog zu den festeren Börsennotierungen in Chicago.
Bei den Pflanzenölen fehlt es an richtungsweisenden Impulsen. Bei schwacher Nachfrage gaben die Preise zuletzt wieder nach.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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