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11.18
11:51

Ohne China sinken die Endbestände für Weizen und Mais

Im gestrigen WASDE-Report des USDA war eine Zahl besonders auffällig, nämlich die Welt-Endbestände beim Mais. Im Monat Oktober wurden noch 159,35 Mio. Tonnen Endbestand gemeldet und in diesem Monat sollen es 307,5 Mio. Tonnen sein.
Ähnlich, aber längst nicht so deutlich, verhielt es sich beim Weizen. Hier waren es im Oktober noch 260,18 Mio. Tonnen und im November 266,71 Mio. Tonnen. Und das obwohl die UN zuletzt von sinkenden Endbeständen ausging.
Der Grund dafür ist in Chinas Statistik zu suchen. Wie wir bereits gestern und vorgestern berichtetet, hat die chinesische Statistikbehörde ihre Zahlen der letzten 10 Jahre in beiden Rohstoffen überarbeitet und in diesem Zuge bei Mais 20% größere Endbestände festgestellt.
Da China mit Mais- und Weizenexporten am Weltmarkt so gut wie gar nicht in Erscheinung tritt, haben westliche Marktanalysten in Ihrem Zahlenwerken China immer ausgespart. Und durch eine solche Bereinigung sinken die Weizenbestände tatsächlich und auch der Maisvorrat auf der Welt weist ein Defizit aus.

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