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07.20
08:26

Russische Weizenpreise steigen weiter

Russlands Weizenexportpreise steigen seit zwei Wochen. Als Grund dafür wird ein langsamer Fortschritt der Ernte genannt, die Getreideernte startete ohnehin später als im letzten Jahr. Farmer im Süden Russlands bieten aktuell ihr Getreide nur verhalten an.
Russischer Exportweizen mit 12,5% Protein, der über Schwarzmeerhäfen verschifft wird, kostete Ende letzter Woche 208,5 USD/Tonne fob. Das waren 6,5 USD/Tonnen mehr als in der Vorwoche. Die Preise für Gerste stiegen um 5 USD/Tonne auf 181 USD/Tonne.
Allgemein stellt man fest, dass die Getreidebauern im Süden Russlands nicht wirklich abgabewillig sind. Das könnte sich aber in wenigen Wochen ändern, wenn mehr Angebot aus der Wolga-Region oder aus Zentralrussland an den Markt kommt.
Der Marktanalyst SovEcon schätzt die russische Weizenernte 2020 jetzt auf 79,7 Mio. Tonnen. Das ist mehr als andere Marktanalysten es sehen. Es gibt noch keine verlässliche Zahl über die Anbaufläche. Die offizielle Zahl über die Flächennutzung in Russland wird erst Ende Juli veröffentlicht.
In der Wolga-Region und angrenzenden Regionen hatte es in den letzten Tagen geregnet, in Westsibirien und am Ural ist es aber zu trocken. Das dürfte die Erträge beim Sommergetreide drücken.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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