05.
04.24
08:20

Russland stoppt Getreideschiffe

Mit einem Schlusskurs von 200 Euro ging es für den Frontmonat Mai 24 an der Euronext/Matif gestern um 1,25 Euro je Tonne gen Süden. Auch die Folgekontrakte gingen mit roten Vorzeichen aus der vorletzten Handelssitzung dieser Woche. Am Kassamarkt bleibt der Handel wegen der verkürzten Wochen überschaubar. Aber auch die volatilen Entwicklungen an den Börsen sorgen für Verunsicherung und lassen sowohl Erzeuger als auch Nachfrager zurückhaltend agieren. Insbesondere in Süddeutschland werden noch größere Mengen Brotweizen in den Erzeugerlägern vermutet. International richten sich die Blicke aktuell nach Russland. Wie Medien berichteten, hat Russland einzelne Frachtschiffe einer Handelsgesellschaft gestoppt und Qualitätsproben zu nehmen. Bereits in der letzten Woche wurden Schiffe einer anderen Handelsgesellschaft gestoppt, da es zu häufigeren Beschwerden von Importländern über die Qualität der russischen Getreidelieferungen kommt. An der CBoT gab es gestern eine Seitwärtsbewegung, die Kontrakte in Chicago schlossen uneinheitlich. Im Frontmonat Mai ging es um einen Viertel Cent aufwärts auf 556,25 US-Cents/bu (188,58 Euro/t). Die wöchentlichen Exportverkaufszahlen der Woche bis zum 28.3 brachten lediglich 16.100 Tonnen zum Vorschein, gerechnet war im Vorfeld mindestens mit 100.000 Tonnen. Für die kommende Saison sahen die Bestellungen hingegen freundlicher aus, hier wurden 262.000 Tonnen gebucht. Bei den effektiven Verladungen für den Februar zeigt sich eine höhere Menge verglichen mit dem Januar, dennoch hinken die Verkäufe wie die physischen Verschiffungen deutlich dem Vorjahresergebnis hinterher. Mehrheitlichen zeigen sich heute Morgen leicht grüne Vorzeichen im vorbörslichen Handel.

Quelle
VR AGRICULTURE
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