22.
11.18
16:30

Russland sucht sich neue Absatzmärkte (Teil 2)

Händler in den USA beklagen, dass US-Weizen für viele Käufer im Mittleren Osten und Afrika zu teuer ist. Hohe Frachtkosten, um den Weizen an die US-Exporthäfen zu bringen, sowie der Mechanismus der CME-Terminkontrakte zu Sicherung von garantierten Lagerkosten sorgen dafür, dass das US-Getreide immer teurer ist, als russisches.
Inzwischen hat Russland auch seine Umschlagsengpässe in den Exporthäfen im Griff. Das Ziel, die Exportkapazitäten um 25 Mio. Tonnen auf 77,7 Mio. Tonnen zu erreichen, wird bis 2022 zwei Jahre früher gelingen als ursprünglich geplant.
In der Saison 2017/18 exportierte Russland 52,4 Mio. Tonnen, das waren 47% mehr als im Jahr zuvor. Davon waren 40,5 Mio. Tonnen Weizen. In dieser Saison werden es 38-39 Mio. Tonnen sein.
Ein unkalkulierbares Element ist das Wetter in Russland. Dadurch schwanken die Erntemenge hier in größerem Umfang als in den meisten anderen Regionen der Welt. Es hat Jahre gegeben, in denen die russische Regierung die Getreideausfuhren Mitten in der Exportsaison beschränken musste, um die Inlandsversorgung zu sichern. In dieser Saison waren die Preise am lokalen russischen Markt aber bisher relativ stabil.

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