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06.15
08:23

Russland verlängert Importbann auf westliche Lebensmittel

Als Reaktion auf die Verlängerung der Sanktionen der EU gegen die Haltung Russlands in der Ukraine-Krise will nun Russland seinerseits den Bann auf westliche Lebensmittel um weitere sechs Monate ausweiten. Das wurde gestern Abend aus Regierungsnahen Kreisen in Moskau bekannt. Die EU-Außenminister hatten ebenfalls gestern ihre Sanktionen gegen Russland bis zum 31. Januar 2016 verlängert, um den Druck aufrecht zu halten, dass Moskau seinen Beitrag zur Beilegung der Ukrainekrise erbringt.
Ein entsprechender Vorschlag zur Verlängerung des russischen Lebensmittel-Banns wurde vorbereitet und dem Präsidialamt zugeleitet, teilte ein Sprecher des Premierministers Dmitry Medvedev der Nachrichtenagentur TASS mit. Die Liste der Güter, die dem Embargo unterliegen, bleibt weitestgehend gleich. Demnach soll die Einfuhr von Lebensmittel aus der EU, den USA, Australien, Kanada und Norwegen verboten bleiben. Lebensmittellieferungen aus diesen Ländern hatten in früheren Jahren einen Wert von $9 Mrd. Es handelt sich um Obst, Gemüse, Fleisch, Geflügel, Fisch, Milch sowie Milchprodukte.

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