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Russland will Verladekapazitäten für Getreideexporte zügig ausbauen

Russlands Landwirtschaftsminister beabsichtigt die Exportkapazitäten des Landes für Getreideausfuhren zügig weiter auszubauen; der größte Weizenexporteur der Welt will neue Märkte erschließen.
Bis zum Jahr 2024 soll das Land in der Lage sein, 77,7 Mio. Tonnen Getreide zu exportieren, das wären 25 Mio. Tonnen mehr als heute.
Einige Exportterminals sollen ausgebaut, andere sollen neu gebaut werden, zwei davon für Exporte nach China. Im Jahr 2017 wurde deutlich, dass mit der Rekordernte von 135 Mio. Tonnen die Exportkapazitäten an ihre Grenzen stoßen.
Die Ernte 2018 ist mit 106 Mio. Tonnen im Vergleich zu den letzten 10 Jahren auch groß. Russland könne in dieser Saison zwischen 30 und 35 Mio. Tonnen Getreide exportieren, weil noch Vorräte aus der letzten Ernte da sind. In der vorherigen Saison hatte Russland 52,4 Mio. Tonnen exportiert.
Mit neuen Exportkapazitäten könnte sich der Exportwert russischer Agrargüter im Jahr 2024 auf 45 Mrd. USD verdoppeln (2017: 21,7 Mrd. USD). Neue Zielmärkte sind China, Südostasien, Afrika, die Golfstaaten und Indien.

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