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09.18
05:34

Russlands und Australiens Getreideangebote sinken

Seit gestern steigen die Weizenkurse am CBoT wieder und erreichen aktuell ein Wochen-Hoch. Die enge Marktversorgung aus den Überschussregionen Russland und Australien wird als Grund angeführt.
In Australien, dem viert-größten Weizenexporteur der Welt, wird die Schätzung zur Weizenernte um 13 % gesenkt, weil die Trockenheit an der Ostküste die Ernte auf ein 10-Jahres-Tief reduzieren könnte. Jetzt geht das Beratungsunternehmen ABARES für 2018/19 von einer Erntemenge von 19,1 Mio. tonnen aus.
Der stellvertretende Premierminister Russlands, der auch für die Landwirtschaft zuständig ist, teilte gestern mit, dass die Ernte so groß wird, dass man in der laufenden Vermarktungssaison 30 Mio. Tonnen Getreideexporte leisten könne. Einige Händler interpretieren das so, dass ab dieser Kennzahl die Exporte beschränkt werden.
Trockene Wetterbedingungen im südwestlichen Wolga-Tal könnte eine Verzögerung beim Auflaufen des Wintergetreides für die Ernte 2019/20 verursachen, so das Beratungsunternehmen Radiant Solutions.
Nach einer Woche mit scheinbar unveränderten Preisen in Russland, wird jetzt berichtet, dass die Getreidepreise dort drastisch sinken. Das will der Direktor der Agrarabteilung in der Commonwealthbank of Australia wissen. Die Erklärung dafür könnte darin liegen, dass vorher diskutierte Exportzölle zunächst zu einer höheren Getreidenachfrage führten, die jetzt aber nachgelassen hat.
Grafik: Saxo-Trader

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