21.
07.20
13:46

Seit Anfang März wurden knapp 25% weniger Kartoffeln zu Fritten verarbeitet

Ein steigendes Angebot an neuerntigem Frittenrohstoff stößt auf ein nur geringes Interesse der Kartoffeln verarbeitenden Industrie. Einige Mengen an Verarbeitungsrohstoff aus der Vorjahresernte könnnen noch zu Kartoffelprodukten veredelt werden und die Einkäufer suchen sich die besten Partien aus. Viele Kartoffeln aus der Ernte 2019 mussten schon und werden noch anderen Verwertungsrichtigen zugeführt. Die großen Fabriken werden wohl noch lange alte und neue Ernte parallel verarbeiten. Inzwischen sind aber wohl die meisten Werksferien der Frittenbuden abgeschlossen, sodass fast alle Anlagen wieder laufen. Nach Beginn der Coronakrise im März haben holländische Frittenfabriken fast ein Viertel weniger Kartoffeln verarbeitet.
Das enttäuschende Ende der Saison 2019/20 und eine verhaltene Nachfrage nach neuerntigem Frittenrohstoff drückt die Erwartungen für das gesamte Vermarktungsjahr 2020/21. Das signalisieren zumindest die Kurse von Futures auf Veredelungskartoffeln an der Derivatebörse in Leipzig, wo heute im April-21-Terminkontrakt mit 5,7 €/dt ein neues Kurstief gehandelt wurde. Vor der Coronakrise notierte dieser Kontrakt noch über 15 €/dt.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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