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01.24
08:57

Soja: USDA setzt Rotstift für Brasilien an

Der Sojakomplex schloss am Freitag mit roten Vorzeichen. Sojabohnen im neuen Frontmonat März schlossen um 12,25 US-Cents/bu schwächer bei 1.224,25 US-Cents/bu (410,73 Euro/t). Für Sojaschrot ging es marginal gen Süden. Der Frontmonat März schloss bei 362,10 US-Dollar/short ton was einem umgerechneten Kurs von 363,69 Euro/t entspricht. Von den Zahlen aus dem WASDE-Bericht zeigten sich die Marktteilnehmer durchaus überrascht. Zwar wurden für Argentinien die Produktionsschätzung wie erwartet angehoben, jedoch fiele diese mit 2 Mio. Tonnen deutlich höher aus, als es die Händler im Vorfeld erwartet hatten. Erhöht wurden auch die Erntemengen in den USA. Für Brasilien wurde wie erwartet der Rotstift angesetzt. Statt 161 Mio. Tonnen wie bisher rechnet das USDA nun mit einer brasilianischen Ernte von 157 Mio. Tonnen. Brasiliens Agrarbehörde Conab selbst hatte in der vergangenen Woche eine Ernteprognose von 155,3 Mio. Tonnen ausgegeben. Auf globaler Ebene war die Anpassung nur marginal. Der Sojahandel pausiert heute. Wegen des Martin-Luther-King-Days bleibt die CBoT wie andere US-Börsen heute geschlossen.

Quelle
VR AGRICULTURE
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