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Sojabohnen für China: Oktober-Importe sanken um 6 %

China, der weltweit größte Sojabohnenimporteur, importierte im Oktober 5,21 Mio. Tonnen dieser Ölsaat. Das sind 5,79 % weniger als im Oktober des Vorjahres.
Es waren jetzt etwas weniger als vom Markt erwartet worden war. Nach den großen Exportabschlüssen der letzten fünf Wochen ging man von 5,4 Mio. Tonnen aus.
Der Oktober war damit der schwächste Importmonat seit Februar 2016. Damals begann das neue Mondjahr und die Importmengen lagen sogar unter 5 Mio. Tonnen. Analysten sind aber wegen dieser kleineren Importmenge nicht besorgt, denn zum Ende der Importsaison aus Südamerika und bevor die USA den Löwenanteil liefern ist der Oktober immer etwas ruhiger.
In den kommenden Monaten erwarten Marktkenner in Asien steigende Sojabohnenankünfte um die Bestände wieder aufzubauen, damit zum Ende des Mondjahres genügend Fleisch für den steigenden Bedarf produziert werden kann.
Die importierten Sojabohnen werden zu Sojabohnenöl (Speiseöl) und Sojaschrot gemahlen. Das Schrot ist der bedeutendste Eiweißträger in Futtermitteln für die Mast von Tieren.
In den ersten zehn Monaten im Jahr 2016 importierte China 66,4 Mio. Tonnen Sojabohnen (Vj.:65,2 Mio. Tonnen).

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