21.
07.15
11:08

Sojabohnen: Südamerika nimmt den USA Marktanteile in China ab

Chinas Sojabohnenimporte stiegen im Juni auf ihren zweithöchsten Monatsumsatz, der jemals erreicht wurde. Die Einkäufer Chinas, dem weltweit größten Ölsaaten-Importeur, nutzen die günstigen Preise der Südamerikanischen Anbieter. Eine Rekordernte in Brasilien, der Nr. 2 der weltweit größten Exporteure, lässt Chinas Bestellungen im Juni auf 6,66 Mio. Tonnen steigen, 22,9 % mehr als im Juni 2014. Argentinien, die Nr. 3 der Weltrangliste, lieferte im Juni 1,17 Mio. Tonnen und damit sogar 68,2 % mehr als vor Jahresfrist.
Insgesamt importierte China 8,09 Mio. Tonnen Sojabohnen im Juni und blieb damit nur geringfügig unter dem Rekordwert von 8,5 Mio. Tonnen vom letzten Dezember. Das Land zahlte für die Ankünfte aus Brasilien $431/Tonne – im Vergleich zu $603/Tonne vor einem Jahr.
Analysten glauben, dass Chinas Ölsaatenbezüge aus Südamerika auch im 4. Quartal hoch bleiben, was zu Lasten von U.S. Sojabohnen gehen würde. 7-8 Mio. Tonnen sollen schon verkauft sein, da die Preise in Brasilien und Argentinien deutlich günstiger sind als in Nordamerika. Chinesische Marktteilnehmer glauben, dass die U.S. Bilanz noch revidiert werden muss. Im 4. Quartal des letzten Jahres hatte China lediglich 4,7 Mio. Tonnen Sojabohnen aus Südamerika bezogen. Damals waren die Bohnen aus Nordamerika aber auch um $11/Tonnen billiger. Chinas Import der neuen Sojabohnenernte aus den USA war Anfang Juli auf dem niedrigsten Stand seit 2007.
Im ersten Halbjahr 2015 hatte China 35,15 Mio. Tonnen Sojabohne importiert, das waren 2,8 % mehr als vor einem Jahr.

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