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01.24
08:56

Sojabohnen weiterhin mit roten Vorzeichen

Der Rückwärtsgang bei Sojabohnen und Sojaschrot hielt auch am Freitag an. In den letzten drei Wochen ging es unterm Strich für die Sojabohnen in jeder Woche südwärts. Domminierendes Thema im Sojakomplex bleibt das bessere Wetter in Südamerika, wovon vor allem die brasilianischen Dürregebiete stark profitieren. Am Freitag belasteten zudem schwache Exportverkäufe der USA den Markt. Mit 201.600 Tonnen Soja wurde die Analystenerwartungen sehr deutlich verfehlt und das Vier-Wochen-Mittel um 85 % unterschritten. Die effektiven Verladungen sind mit 1 Mio. Tonnen jedoch etwas höher als im Schnitt der letzten Wochen. Der Handelsverband Anec (Brasilien) schätzt, dass das Land im Januar 2024 rund 1,3 Mio. Tonnen Soja wird exportieren können. Im Januar des Vorjahres waren es hingegen 940.000 Tonnen. Problematisch ist derzeit, dass es offensichtlich sowohl in der Verfügbarkeit von Sojabohnen in Brasilien als auch in den Verladeaktivitäten Kapazitätseinschränkungen gibt. Vorbörslich ist heute Morgen noch keine klare Tendenz erkennbar. An den hiesigen Kassamärkten gaben die Sojaschrotnotierungen auf Großhandelsebene in der vergangenen Woche leicht nach.

Quelle
VR AGRICULTURE
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