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01.17
15:49

Teure Betriebsmittel: Mexikos Maisimporte könnten um 20 % steigen

Der Präsident des mexikanischen Bauernverbands schätzt, dass das mittelamerikanische Land im Wirtschaftsjahr 2017/18 (April/März) 20 % mehr Futtermais importieren müsse, was 16,8 bis 19,2 Mio. Tonnen entspräche.
Der deutliche Anstieg wird mit höheren Betriebsmittekosten begründet. Diesel und Benzin seien seit Jahresbeginn in zweistelligen Prozentsätzen teurer geworden, außerdem steigen die Preise für Dünge- und Pflanzenschutzmittel. So billig wie die USA könne man nicht produzieren.
Außerdem begrüßt er die Kündigung des Freihandelsabkommens NAFTA, die der Präsident-elect Donald Trump angesagt hat. Es kämen viel zu viele Billigimporte aus den USA ins Land. Mexiko hat im Wirtschaftsjahr 2016/17 bisher schon 9,9 Mio. Tonnen Mais aus den USA eingeführt; im Vorjahr waren es zu diesem Termin erst 7,9 Mio. Tonnen. Bis zum Ende der Saison würden noch 4,1 Mio. Tonnen US-Mais ins Land kommen.

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