31.
07.18
13:45

Teurer Frittenrohstoff: Ab sofort nur noch neue Ernte

Die Verarbeitung von Frittenkartoffeln aus der Ernte 2017 ist nun offensichtlich in den letzten Zügen. Ab sofort verwenden die Fabriken überwiegend die neue Ernte und rufen Vertragskartoffeln ab. Daneben suchen Frittenhersteller in Deutschland, Belgien, Frankreich und den Niederlanden angesichts der fortdauernden Hitze und Dürre vertragsfreien Rohstoff. Dabei werden sie im Speisesektor fündig, wo Doppelnutzungssorten verfügbar sind. Auf diese Weise bauen sich in Deutschland Frühkartoffelbestände ab, die sich aufgrund der hitzebedingt schwachen Konsumnachfrage ergeben haben. Schäler zahlen dafür bereits bis zu 20,00 €/dt. Das ist auch der Preis der in Holland für grobe Ware (40mm+) gezahlt wird. Längerfristige Absprachen sind unter den Kartoffelbauern derzeit kein Thema mehr. Im Gegensatz: Die Erzeuger sorgen sich um die Vertragserfüllung. Bei Ernteeinbußen von mindestens 25 % wird es für den einen oder anderen Landwirt schwierig, überhaupt seine Vertragskartoffeln zusammen zu bekommen.

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