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10.18
16:17

Trockenes Wetter gefährdet EU-Rapsernte 2019

Das anhaltend trockene Wetter gefährdet die nächste EU-Rapsernte, nachdem einige Farmer erst gar nicht säen konnten und bei anderen, die gesät haben, die Saat wegen der Trockenheit gar nicht aufgelaufen ist. Das berichtet heute der EU-Crop-monitor MARS.
Geringe Niederschläge und warme Temperaturen im September und Anfang Oktober, während der Aussaatperiode für Rapssaat, verlängerten in vielen Teilen Europas einen trockenen Sommer.
Darunter litten die Pflanzen, die sich nicht ordentlich entwickeln konnten und die geplante Anbaufläche konnte nicht überall bestellt werden. Nur ein kleiner Teil der Rapssaaten sind in guter Kondition, was sich wohl auf die Ernte 2019 auswirken wird.
MARS erstellt aber keine eigenen Ernteprognosen, die Fachleute stellen aber fest, dass die nächste Ernte 5 bis 6% kleiner als normal ausfallen dürfte. Für Deutschland bedeutet das, dass die Anbaufläche für Winterraps stark zurückgeht und unter 1 Mio. Hektar liegen dürfte.
Das französische Analyseinstitut Strategie Grains schätzt die EU-Rapsernte 2019 um 8% kleiner als in diesem Jahr. Das ist auch damit zu begründen, dass die Getreidepreise attraktiver sind als in den Vorjahren.
Rapssaat in der EU wird in erster Linie zur Produktion von Speiseölen und Grundstoff zur Herstellung von Biodiesel erzeugt.

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