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09.20
07:09

Trockenheit in Russlands Getreidegürtel

In der Ukraine verzögert trockenes Wetter die Aussaat von Wintergetreide für die Ernte 2021. Das Land ist einer der bedeutendsten Getreideexporteure der Welt. Auch das Nachbarland Russland gehört zu den Top-Exporteuren und benötigt dringend Regen. Bisher sind die Feldarbeiten aber schon weiter als im letzten Jahr.
Man erinnert sich an das letzte Jahr, als es ebenfalls zu Verzögerungen bei der Aussaat kam. Im Winter haben sich die Bodenverhältnisse dann aber gut erholen können, sodass die Ernte in diesem Jahr ganz ordentlich wurde.
In der Ukraine sind bisher nur 5% der geplanten Anbaufläche für Wintersaaten bestellt. Wenn die Aussaat bis Mitte September erfolgt, ist das Zeitfenster dafür immer noch optimal. Russlands Bauern haben schon 35% auf 6,3 Mio. Hektar Wintersaaten im Boden. Die Bodenfeuchte ist aber in den Regionen Krasnodar, Rostov und Stavropol sehr niedrig und man fürchtet, dass die Trockenheit anhält. Bis für das Getreide aber Wasser fehlt, dauert es noch. In den nördlichen und südöstlichen Regionen Russlands ist die Trockenheit aber ernster.
Die Lage sei aber noch nicht so schlimm, wie es die Berichte vermuten lassen, so das Beratungsunternehmen IKAR.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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