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07.18
13:26

Trump-Juncker-Erklärungen zum Sojabohnenhandel haben nur symbolischen Charakter

Die Importe von Sojabohnen aus den USA bleiben schon alleine wegen der günstigen Preise hoch. Die Erklärungen von Jean-Cleaude Juncker und Donald Trump liefern deshalb nur eine symbolische Unterstützung, so die Meinung von Händlern und Analysten.
Donald Trump hatte die Erklärung von Juncker, mehr Sojabohnen abzunehmen als einen Verhandlungserfolg verkauft. Die EU werde ab sofort mehr US-Bohnen kaufen.
Die EU habe schon nach dem starken Preisverfall seit Anfang Juni mehr US-Sojabohnen gekauft, da sie gegenüber den Bohnen von Südamerika mindestens um 20 USD/Tonne billiger seinen. Die Statements von gestern seien also nur symbolisch von Bedeutung. Außerdem kauft nicht die EU die Bohnen, sondern die Industrie, die nur nach wirtschaftlichen Aspekten einkauft, so Stefan Vogel von der Rabobank.
Der Deutsche Bauernverband DBV begrüßt die Deeskalation des Handelsstreits, es gebe aber keine Änderungen beim Handel mit Sojabohnen. Es gibt bei den Verhandlungen in Bezug auf Sojabohnen auch keinen Spielraum, da die Importeure für US-Bohnen keine Einfuhrzölle zahlen.
Text: HANSA Terminhandel GmbH /

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