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02.24
08:59

Ukraine exportiert auf Vorkriegsniveau

Weizen an der Euronext/Matif bleibt seinem Abwärtstrend treu. Die Notierungen an der Börse in Paris gaben gestern über alle Termine nach. Der meistgehandelte März-Termin verlor 2,00 Euro auf einen Kurs von 209,00 Euro/t. Auch an den Kassamärkten standen die Notierungen gestern unter Druck und gaben auf Großhandelsebene um durchschnittlich 2 Euro je Tonne nach. Am Oberrhein wird Brotweizen aktuell mit 202 Euro/t angegeben, in Hamburg sind es 218 Euro/t. Landwirte zeigen sich überall in Deutschland kaum verkaufsbereit. Mühlen und Futterwerke haben ihre Nachfragen zuletzt ebenfalls wieder etwas reduziert. Gesprochen wird noch über Lieferungen im April, Mai und Juni. Der noch gestern publizierte Termin zwischen einem Treffen zwischen Putin und Erdogan wurde nach russischen Angaben auf April verschoben. Inhalte sollte unter anderem ein Wiederaufleben des Getreidekorridors sein. Ob die Ukraine diesen tatsächlich benötigt ist aber fraglich, korrigierte Zahlen der Regierung für Januar zeigen, dass allein in dem Monat 6,3 Mio. Tonnen Agrargüter verladen wurden und somit ein Niveau von vor dem Krieg erreicht wurde. Jordanien ist derzeit mit einer Ausschreibung über 120.000 Tonnen Weizen am Markt aktiv. Wegen technischen Problemen hat die EU-Kommission noch keine aktualisierten Exportzahlen veröffentlicht und plant diese für den morgigen Freitag. An der CBoT konnten die Weizenpreise gestern zulegen. Positionierungen im Vorfeld der heutigen WASDE werden als Gründe angeführt. Händler stellen zunehmend ihre Short-Positionen glatt. Derweil hat sich der Zustand der Winterweizenbestände im wichtigen Anbaustaat Texas weiter verbessert. 46 Prozent werden in einem guten oder sehr guten Zustand gesehen, zuletzt waren es nur 42 Prozent.

Quelle
VR AGRICULTURE
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