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Ukraines Getreidelieferungen über Häfen am Asowschen Meer ungewiss

Die Einführung des Kriegsrechts in Teilen der Ukraine behindert bisher die Getreideverladungen aus den ukrainischen Häfen am Asowschen Meer nicht. Sollte es nötig werden, könnten sie auch aus den Schwarzmeerhäfen des Landes abgewickelt werden, so der ukrainische Landwirtschaftsminister heute gegenüber der Presse.
Weiter heißt es, dass die Getreidelieferungen aus Häfen am Asowschen Meer zurzeit ungewiss sind.
Die Ukraine, einer der größten Getreideexporteure der Welt, beschuldigt Russland, seine Häfen im Asowschen Meer blockieren zu wollen. Darunter sind auch Mariupol und Berdyank aus denen Getreide und Stahl verladen wird. Außerdem wird über diese Kohle importiert.
Auf die Frage, ob das Kriegsrecht einen Einfluss auf die Getreideverladungen hätte, antwortete der Minister: „Noch nicht“. Die Ausfuhren könnten auch auf ukrainische Schwarzmeerhäfen umgeleitet werden, die weitere Entwicklung sei aber unübersichtlich.
Viele Händler sagten gegenüber dem Nachrichtendienst Reuters, dass sie zukünftig Lieferungen aus Häfen am Asowschen Meer meiden. Vorerst werden wohl weniger oder gar keine Ausfuhren aus diesen Häfen mehr abgewickelt. Auch die Käufer meiden diese Häfen.
Es gibt aber keine Panik am Markt, da die Getreidelieferungen aus dem Asowschen Meer nur 4 bis 5% der gesamten ukrainischen Ausfuhren betreffen. Es gibt auch noch keine Stornierungen von Aufträgen, vielleicht ein paar Tage Verzögerungen.
Die Ukrainische Getreideernte 2018 war bis zum 27. November 68,2 Mio. Tonnen groß und damit ein neuer Rekord für den Schwarzmeeranrainer.

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