23.
07.20
05:09

US-China Spannungen gefährden Trade-Deal vom Januar

Wegen der erneut wachsenden diplomatischen Spannungen zwischen den Regierungen der USA und China fürchten Händler, dass das Handelsabkommen vom Januar, in dem China sich verpflichtet hatte, in den nächsten zwei Jahren deutlich mehr US-Agrargüter abzunehmen, jetzt in Gefahr ist.
Händler in Fernostasien kommentieren heute Morgen, dass im Streit der beiden Supermächte eine extrem hohe Unsicherheit herrscht und dass China wohl kaum klein beigeben wird. Washington wirft China Spionage vor und hat Peking aufgefordert, binnen 72 Stunden sein Konsulat in Houston Texas zu räumen, was zeigt, dass der Streit nun wirklich eskaliert.
China, bei weitem der größte Sojabohnenimporteur der Welt, hatte in den letzten Wochen den Kauf von US-Agrargütern beschleunigt. Private Exporteure meldeten gestern den Verkauf von 453.000 Tonnen US-Sojabohnen an unbekannte Käufer, so das USDA. Zudem kaufte China gestern 262.000 Tonnen der Ölsaat.
Brasiliens zweitgrößter Sojabohnen-Exporthafen Paranagua´ nimmt in diesen Tagen seine Exportaktivitäten wieder auf, die wegen einem Feuer in zwei Terminals unterbrochen waren.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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