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10.18
05:35

US-Weizen: Starker Dollar vereitelt Exportchancen

Die CBoT-Weizenfutures fielen gestern auf heute Morgen auf ein Sechs-Wochen-Tief, weil der Wechselkurs des US-Dollars Exporte aus den USA noch schwerer macht als ohnehin schon. Die Schwarzmeerregion kämpft derzeit um ihre Vorherrschaft am Weltmarkt.
Exporteure in den USA warten dringend auf mehr Marktzugang, dafür war US-Weizen aber bisher zu teuer. Anbieter aus der Schwarzmeerregion dominieren bei allen internationalen Ausschreibungen. Mit den stark gesunkenen Terminmarktkursen könnte die USA im nächsten Jahr aber auch dabei sein.
Gestern sank ein Index, der den US-Dollar ins Verhältnis zu sechs großen Währungen setzt, auf 96,35 Punkte. Damit misst man die Kaufkraft, die im Gegenzug aber auch bedeutet, dass die Exportchancen sich verschlechtern.
Russlands Landwirtschaftsministerium hob zudem seine Ernteschätzung 2018 um drei Mio. Tonnen auf 109 Mio. Tonnen Getreide an, da die Erntebedingungen in Sibirien sich verbessert hatten. Damit kann Russland auch drei Mio. Tonnen mehr exportieren.

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