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01.17
08:21

USA profitierte in 2016 von Chinas Sojabohnennachfrage besonders stark

Die Sojabohnenfutures am CBoT starten das Neue Jahr mit schwächeren Kursen. Die Händler erwarten, dass sich das Kaufinteresse Chinas bald nach Südamerika wendet.
In dem letzten Jahr konnten die USA von der sehr guten Nachfrage aus China besonders stark profitieren und man will die Verkaufszahlen in 2017 weiter erhöhen. Brasiliens Ernte strebt allerdings auf einen neuen Rekord zu. Überhaupt sieht es in Südamerika mit den Feldbeständen sehr gut aus. Außerdem sind weltweit die Lagerbestände sehr hoch.
Die brasilianische Sojabohnenernte wird vom USDA auf 102 Mio. Tonnen geschätzt; im Vorjahr waren es 96,5 Mio. Tonnen. China kauft 60 % seines Sojabohnenbedarfs am Weltmarkt, was in 2016/17 auf 86 Mio. Tonnen kommt. Im Vorjahr waren es 83,2 Mio. Tonnen.
Um den Export aus Argentinien attraktiver zu machen, hat die Regierung dort gestern beschlossen, dass man den Exportzoll ab 2018 in monatlichen 0,5 % - Schritten bis 2019 um 12 % senken will. Damit will der drittgrößte Sojabohnenanbieter und der größte Sojaöl- und Sojaschrot-Anbieter der Welt seine dominierende Rolle auch bei einer steigenden Nachfrage halten.
In der letzten Woche exportierten Händler aus den USA aus der Ernte 2016 568.000 Tonnen Sojabohnen. Das übertraf die Erwartungen der Händler, deren Erwartung zwischen 200.000 und 500.000 Tonnen lagen.

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