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02.24
09:13

USDA traut Ukraine mehr Weizenexporte zu

Die Weizenpreise fallen weiter. An der Euronext/Matif ging es gestern nochmals um 3,00 Euro auf 210,75 Euro/t im Frontmonat Mrz. 24 gen Süden. Das hat auch Wirkungen auf die Kassamarktnotierungen. Brot- und Futterweizen aber auch Futtergerste notieren auf Großhandelsebene ebenfalls schwächer. Die Umsätze am Kassamarkt sind überschaubar. Futtergetreide ist ausreichend vorhanden, hier fehlt es aber an einer umfassenden Nachfrage. Backqualitäten sind mittlerweile besser gefragt und gesucht, hier fehlt es aber an verfügbaren Mengen. In dem Streit um die Lieferungen aus der Ukraine in europäische Länder scheint es Bewegung zu geben. Gerüchten zur Folge hat die Regierung mit Folgen gedroht, sollten ukrainische Logistiker und Exporteure Transitgenehmigungen beantragen und die Waren dann entgegen der Genehmigung in den osteuropäischen Ländern verkaufen. Das USDA hat in einem Sonderbericht die aktuellen Weizenexporte der Ukraine für die laufende Saison auf 17,7 Mio. Tonnen geschätzt und damit rund 3 Prozent mehr als letztes Jahr. Begründet wird die Erhöhung durch gesteigerte Exportkapazitäten in den Häfen. Bisher war das USDA von Weizenexporten in Höhe von 14 Mio. Tonnen für die Ukraine ausgegangen. Die erhöhte Exortschätzung sorgt für erhöhten Preisdruck insbesondere für die europäischen Notierungen. Das russische Agrarministerium rechnet für die kommende Ernte mit einem gegenüber dem Vorjahr um 300.000 Hektar größeren Weizenanbaufläche von 84,5 Mio. ha. Etwa 20. Mio. ha. Entfallen davon auf Winterweizen deren Bestände zu 96 Prozent mit einem mindestens befriedigenden Zustand bewertet werden. In Argentinien sind nach Angaben der Getreidebörse in Buenos Aires bisher 15,1 Mio. Weizen eingefahren. Die Ernte läuft in Argentinien derzeit auf Hochtouren. An der CBOT hielt der Erholungsversuch vom Dienstag nur kurz, für Weizen im Frontmonat März ging es zweistellig abwärts. Vorbörslich zeigen sich heute Morgen ebenfalls schwächere Preistendenzen in Chicago.

Quelle
VR AGRICULTURE
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