05.
11.14
12:32

Verzögerungen bei der brasilianischen Sojabohnen-Aussaat haben Folgen

Bis zum Ende der vergangenen Woche hatten brasilianische Bauern nach einer Trockenphase erst 29 % ihrer geplanten Sojabohnen gepflanzt. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren es 48 %. Die Ernte kann also nicht früher als Januar erfolgen. Als Folgefrucht kommen dann Mais oder Baumwolle in Frage. Durch die derzeitige Verzögerung in der Feldbestellung wird die Feldbestellung der Folgefrüchte limitiert. Selbst in diesem Jahr war der Zeitkorridor für Mais sehr eng, so Verbandsvertreter.
Bei normalen Wetterbedingungen ist die Sojabohnenernste also nicht gefährdet; nur die Maisernte wird im Frühjahr 2015 kleiner ausfallen. Durch den Regen der letzten Tage kommt die Feldbestellung nun rascher voran, was zur Folge hat, dass sich auch die Sojabohnenernte auf wenige Wochen konzentrieren wird. Außerdem sind spät bestellte Sojabohnenflächen für Pilzkrankheiten wie den „Asian-Rust“ anfälliger. In der Vergangenheit gab es im Verladehafen Santos große logistische Probleme, denn die Verladekapazitäten reichten nicht aus. Inzwischen gibt es aber ein strikteres Entlademanagement. Außerdem wurden weiter nördlich in Brasilien weitere Terminals in Betrieb genommen.

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