13.
02.24
09:46

Weizen: Abgabebereitschaft erhöht

Die merkliche Erholung vom Freitag konnte sich zum Wochenauftakt nicht fortsetzen. Die Kontrakte in Paris schlossen mit roten Vorzeichen. Der meistgehandelte Mai-Kontrakt schloss mit einem Verlust von 0,75 Euro bei 206,00 Euro/t. An den Kassamärkten zeigten sich die Notierungen gestern unverändert. Futterweizen ffr. Südoldenburg wir wie zum Ende der letzten Woche mit 198 Euro/t angegeben. In vielen Regionen sind die Büros der Getreidehändler wegen Rosenmontag gestern und heute zudem geschlossen.  Die Käuferseite insgesamt zeigt sich aber wegen der sinkenden Preistendenz entspannt und wartet die weitere Entwicklung überwiegend ab. Die Abgabebereitschaft der Landwirtschaft hat sich aber zuletzt erhöht. Vielen fehlt die Phantasie, dass die Preise in nächster Zeit zulegen werden. Nach den Zahlen aus dem USDA-WASDE-Bericht und der weiterhin hohen Exportkonkurrenz aus Russland und der Ukraine stehen die Notierungen nämlich weiter unter Druck. Russlands Agrarministerium hat derweil Pläne veröffentlicht, wonach die Exportobergrenze ab dem 15. Februar bis zum Ende des Wirtschaftsjahres am 30.6. um 4 Mio. Tonnen auf insgesamt 28 Mio. Tonnen angehoben werden soll. Die Vorräte in Russland seien hoch, vor allem bei Gerste, Weizen und Mais. An der CBoT gingen die Weizenpreise gestern uneinheitlich in einer Seitwärtsbewegung aus dem Handel, tendieren heute vorbörslich jedoch wieder mit Verlusten. Die US-Exportinspektionen der vergangenen Wochen brachten Weizenverladung von 407.000 Tonnen, dass sind rund 110.000 Tonnen mehr als in der Vorwoche. Insgesamt liegen die Weizenverladungen aber weiterhin hinter den Mengen des Vorjahres. Zu diesem Zeitpunkt 2022 wurden bereits 2,6 Mio. Tonnen mehr verschifft.

Quelle
VR AGRICULTURE
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