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10.18
11:05

Weizen aus Russland: Gefahr von Exportrestriktionen sinkt

Nach einem Treffen mit großen Exporteuren und Händlern hat der russische Landwirtschaftsminister Dmitry Patrushev seine Schätzung für den Weizenexport in der Saison 2018/19 angehoben. Das wurde allgemein als Zeichen interpretiert, dass es keine Exportrestriktionen in dieser Saison geben werde.
Russlands Regierungsvertreter wie auch die der Ukraine, beides große Weizenexporteure über Schwarzmeerhäfen, beobachten die Exportaktivitäten in diesem Jahr besonders aufmerksam, weil die Ernten kleiner ausgefallen sind, als im Vorjahr.
Das wurde von Marktbeteiligten als Grund dafür interpretiert, die Exporte zu einem späteren Termin zu beschränken. Russlands Getreideernte von 109 Mio. Tonnen erlaubt Ausfuhren von 38 - 39 Mio. Tonnen, davon 33 - 34 Mio. Tonnen Weizen. So die Aussage des Ministers nach dem Meeting.
Das Ministerium ging zuvor von 30 Mio. Tonnen Weizenausfuhren aus, um den nationalen Getreidemarkt nicht zu verteuern. Seit dem 1. Juli bis Sonntag hat Russland 18 Mio. Tonnen Getreide exportiert und davon waren 15,5 Mio. Tonnen Weizen. Die Regierung ist inzwischen aber weniger über die Inlandsversorgung besorgt, als noch im September.
Die Exporte aus Russland sind bisher 17% höher als zum gleichen Termin im Vorjahr. In den letzten Wochen hatte der Pflanzengesundheitsdienst, die Ausfuhrgenehmigungen restriktiver gehandhabt. Außerdem ist der Wechselkurs des Rubels gestiegen, was die Ausfuhren etwas bremst.
Letzte Woche waren die Preise für russischen Exportweizen nicht weiter gestiegen.

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