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01.24
08:52

Weizen startet mit roten Vorzeichen ins neue Jahr

Die Weizenpreise starten mit roten Vorzeichen in das neue Jahr. Der Frontmonat März schloss an der Börse in Paris mit einem Minus von 1,50 Euro und einem Schlusskurs von 221,00 Euro/t. Insgesamt zeigt sich wie erwartet am ersten Handelstag im neuen Jahr ein dünne Nachrichtenlage. Händler verarbeiteten noch die geringeren Schätzungen zu den russischen Exporten der Beratung Sovecon. Wegen der Unsicherheiten am Roten Meer und den dadurch erhöhten Frachtzuschläge dürfte der Weizenexporte langsamer laufen. Da aber auch die europäischen Exporte zuletzt nicht besonders dynamisch waren und der Euro zudem zum Jahresende 2023 einen mehrmonatigen Höchststand gegenüber dem US-Dollar erreicht hatte, verhalf die Meldung den Kursen nicht in die Gewinnzone. Die erneuten Angriffe rund um Neujahr haben wiederholt Hafeninfrastruktur im wichtigen Umschlaghafen Odessa getroffen. Im November und Dezember konnte die Ukraine aber größere Mengen Getreides über den Seeweg außer Landes schaffen. So meldet das Agrarministerium in Kiew Exporte in diesen beiden Monaten über 1,75 Mio. Tonnen Getreides. Seit Beginn dieser Saison konnte das Land insgesamt 7,2 Mio. Tonnen Weizen exportieren. An der CBoT ging es am ersten Handelstag des Jahres 2024 sehr deutlich nach unten. Der Frontmonat März 24 schloss mit einem zweistelligen Verlust von 21,25 US-Cents/bu und notierte zur Schlussglocke in Chicago bei 606,75 US-Cents/bu (203,71 Euro/t). Hier verarbeiteten die Händler vor allem die zuletzt schwachen Exportzahlen. Mit 9,6 Mio. Tonnen, die bis jetzt verladen wurden, liegen die Mengen deutlich hinter dem Vorjahreswert, als zu diesem Zeitpunkt bereits 11,9 Mio. Tonnen ausgeführt wurden. Vorbörslich zeigt sich heute noch keine klare Richtung an der CBoT.

Quelle
VR AGRICULTURE
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