09.
10.23
08:30

Weizen: Trockenheit in Argentinien und Australien rücken in den Fokus

Zum Wochenausklang schlossen die Kontrakte in Paris etwas schwächer. Der führende Dezember-Kontrakt schloss um 0,50 Euro/t tiefer bei 234,75 Euro/t. Die Folgekontrakte büßten teilweise etwas mehr ein. Insgesamt zeigte sich zum Wochenende eine abwartende Haltung. Russlands Exportpreise sind nicht weiter gefallen und stagnieren derzeit. Die russische Ernte befindet sich auf der Zielgraden, wie gemeldet wird sind 88 Prozent der Flächen bereits eingebracht. Russlands Statistikbehörde gibt an, dass per 1.09. rund 28,8 Mio. Tonnen Weizen eingelagert waren und damit rund 9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig ist der Markt hin und her gerissen zwischen der Meldung um den türkischen Frachter, der von einer Seemine getroffen wurde und der Meldung, dass die Ukraine weiter Agrargüter transportieren kann und Schiffe auf den Weg in ukrainische Häfen sind. Mehr und mehr rücken auch wieder Wetterdaten in den Fokus. So ist es in Ukraine derzeit trocken, das Agrarministerium in Kiew geht davon aus, dass weniger Winterweizen darum in dieser Saison ausgebracht werden. Auch in Australien und in Argentinien leiden die Bestände aktuell unter Trockenheit. Die Getreidebörse in Rosario (Argentinien) reduzierte bereits in der letzten Woche dürrebedingt ihre Prognose auf 15 Mio. Tonnen. An den Kassamärkten bleibt es weiterhin überschaubar. Futterweizen und Futtergerste konnten am Freitag jedoch etwas fester gehandelt werden. An der CBoT ging es nach den deutlichen Gewinnen am Donnerstag zuletzt deutlich nach unten. Hier werden vor allem Gewinnmitnahmen als Grund für den Rücksetzer angeführt. Vorbörslich tragen die Kontrakte an der CBoT heute grüne Vorzeichen.

Quelle
VR AGRICULTURE
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