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02.24
08:41

Weizen verschnauft - starke Exportzahlen aus der Ukraine gemeldet

Mehrheitlich konnten die Kontrakte in Paris gestern leicht zulegen. So ging es für den Frontmonat Mrz. 24 um 1,75 Euro/t auf 212,50 Euro/t nordwärts. Auch der Mai-Kontrakt, der mittlerweile in einem ähnlichen Volumen gehandelt wird, wie der führende März, schloss leicht positiv den ersten Handelstag im neuen Monat ab. Für die Termine der kommenden Ernte ging es marginal südwärts. In Folge der rückläufigen Kontraktpreise an der Euronext/Matif zeigten sich hierzulande auf Großhandelsebene teils deutlich rückläufige Notierungen. Brotweizen franko Großhandel Hamburg wird mit 215 Euro/t angegeben, für Futterweizen franko Südoldenburg werden auf Großhandelsebene 203,00 Euro/t genannt. Im Internationalen Parkett blicken die Händler auf neue Zahlen aus der Ukraine. Das USDA hatte bereits am Mittwoch in einem Sonderbericht das Exportpotenzial für das Land deutlich nach oben korrigiert. Nach offiziellen Angaben der Ukraine wurden über die Schwarzmeerhäfen im Januar 4,3 Mio. Tonnen Agrargüter verschifft, im Dezember sogar 4,8 Mio. Tonnen. Damit hat das Land wieder ein Niveau aus Vorkriegszeiten erreicht und sogar die Bestwerte aus Zeiten der Getreidekorridors von 4,1 Mio. Tonnen/Monat übertroffen. Jenseits des Atlantiks konnten die Weizenpreise zumeist zulegen. Die Exportverkäufe, die gestern veröffentlich wurden, brachten mit 322.500 Tonnen keine nennenswerten Überraschungen, lagen aber deutlich unter den Werten der Vorwoche. Der Quartalsreport des USDA zur Mehlverarbeitung lagen im Rahmen der Erwartungen und lagen mit 226 Mio. Bushel nur geringfügig unter dem Volumen des Vorjahres. Argentinien konnte seine Weizenexporte nach der schlechten Ernte im letzten Jahr nun wieder deutlich steigern und hat im abgelaufenen Monat Weizen in einem Wert von 1,3 Mrd. US-Dollar ausgeführt, das sind fast 64 Prozent mehr als im Januar des Vorjahres. Das Argentinien wieder mehr Waren exportieren kann wird auch den Reformbemühungen des Präsidenten Milei zugeschrieben, der den Peso massiv abgewertet hat. Vorbörslich tendieren die Kontrakte an der CBoT heute in einem leicht freundlichen Fahrwasser.

Quelle
VR AGRICULTURE
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