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07.23
09:05

Weizenernte in Frankreich nimmt Fahrt auf

Am Ende der letzten Woche standen an den Anzeigetafeln der Euronext/Matif rote Vorzeichen. Der Frontmonat September schloss mit einem Tagesverlust von 1,00 Euro bei einem Schlusskurs von 232,00 Euro/t. In Frankreich kommt die Weizenernte weiterhin voran, wenngleich deutlich langsamer als im Vorjahr. Aktuell sind hier 10 Prozent der Bestände eingebracht, im Vorjahr waren es 23 Prozent, jedoch wird der langjährige Durchschnitt um 3 Prozentpunkte übertroffen. In Russland läuft die Weizenernte in den südlichen Landesteilen weiterhin sehr gut, die ersten Ertragsmeldungen sind zufriedenstellend. Gleichzeitig zeigen sich weiterhin stabile und hohe Weizenverladungen in den russischen Schwarzmeerhäfen. Die Exportpreise ziehen wieder an, da der Rubel immer weiter an Wert verliert, ist die Preisentwicklung auf Dollarbasis jedoch überschaubar. Der ukrainische Getreideverband UZA hat am Freitag seine Einschätzung zur dortigen Ernte beim Weizen auf 17,9 Mio. Tonnen, das USDA hatte in der Juni-WASDE 17,5 Mio. Tonnen vorhergesagt. Im Bezug auf den Getreidekorridor über das Schwarze Meer gibt es keine Neuigkeiten. Seitens des UN-Nothilfekoordinators gab es nochmals eine eindringliche Warnung an Russland, das Abkommen zu verlängern. Jenseits des Atlantiks fielen die Preisrücksetzer etwas größer aus. Die wöchentlichen Exportverladungen wurden feiertagsbedingt erst am Freitag veröffentlich und weißen ein Volumen von 405.800 Tonnen aus. Damit wurden selbst die optimistischsten Schätzungen der Analysten übertroffen, den Abwärtstrend vermochten die vergleichsweisen guten Zahlen jedoch nicht zu stoppen. Mit Spannung werden die Marktteilnehmer heute auf die Zahlen zum Erntefortschritt und zu den Bestandsqualitäten schauen.

Quelle
VR AGRICULTURAL
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